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Archive für April 2010
Staatsbankrott Reiche Griechen bringen ihr Geld ins Ausland
29.4.2010 von Michael.

Ausgerechnet die Bezieher kleiner Gehälter und Rentner werden für den griechischen Staatsbankrott aufkommen müssen. Sie zahlen bereits freiwillig in einen Unterstützungsfonds zur Rettung der Nation ein. Die Reichen haben allein in den ersten zwei Monaten dieses Jahres acht Milliarden Euro aus dem Land abgezogen. Ganz Griechenland wartet darauf, einen ersten Blick aufs Henkerbeil der kommenden Sparmaßnahmen zu werfen. Die Regierung tagte hinter geschlossenen Türen, verhandelte mit den Vertretern vom IMF und der EU. Von produktiven Gesprächen war die Rede und davon, dass man frühestens am Abend, spätestens aber am Sonntag bekanntgeben werde, was auf das Volk zukommt.
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Professor Teddybär
27.4.2010 von Michael.
Dacher Keltner ist ein Optimist.
Der Psychologe ist davon überzeugt, dass Menschen von Natur aus freundlich sind. In seinem Labor in Berkeley erforscht er, wie das Gute im Körper verwurzelt ist – und sucht nach den wahren Superstars unter uns.Als Dacher Keltner seine Forschungsergebnisse auf dem Friedensgipfel im Dalai Lama Center for Peace and Education in Vancouver vorstellte, kamen ihm fast die Tränen. 2500 Zuschauer füllten das Auditorium im Art-déco-Stil. Unter den Gästen waren tibetanische Mönche, die Menschen umarmten einander. Manchmal schlug jemand einen Gong; es gab vegetarisches Essen in recycelbarer Verpackung. Überwältigt hat ihn aber vor allem die Begegnung mit seinem wichtigsten Zuhörer: dem Dalai Lama. Als dieser seine Hände umfasste und sich verbeugte, lächelte Keltner wie ein Junge an Heiligabend.
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Gefahren der Softwaregläubigkeit.
26.4.2010 von Michael.
Die Aschewolke aus Antiwissen.
Der Software-Staat führt in die intellektuelle Passivität - warum wir den Verstand verlieren, wenn wir uns auf Computersimulationen verlassen. - Vor etwas mehr als einer Woche stürzten ausgeklügelte Computermodelle Europas Reiseverkehr ins Chaos. Unser ständig wachsendes Vertrauen auf solche Softwaresimulationen birgt für die Zukunft mindestens zwei Gefahren.
Erstens, dass wir in eine dauerhafte Aschewolke aus Antiwissen eingehüllt werden, wenn Softwaremodelle falsche Vorhersagen treffen, die durch das ehrwürdige Imprimatur der wissenschaftlichen Priesterschaft abgesegnet, von der Presse wie ein hässliches Gerücht in Umlauf gebracht, von den Vereinten Nationen überhastet gebilligt und von Politikern auf der ganzen Welt zur Grundlage ihres Handelns gemacht werden.
Von David Gelernter, www.faz.net
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Chinesische Google-Zensur im Experiment
22.4.2010 von Michael.

Seit genau einem Monat leitet Google Suchanfragen aus China nach Hongkong weiter, um sie der Zensur zu entziehen.
Wir unterwerfen dieses Verfahren einem Test: Welche Ergebnisse dringen bis nach Peking durch, welche nicht?
Im Januar kündigte Google überraschend an, dass es seine seit 2006 arbeitende chinesische Suchmaschine google.cn nicht länger der Pekinger Zensur unterwerfen wolle; seit dem 22. März werden nun alle auf diesem Server gestarteten Suchanfragen automatisch nach Hongkong umgeleitet, wo sie Ergebnisse in den auf dem Festland gebräuchlichen Kurzzeichen produzieren. Es war von Anfang an klar, dass Nutzern auf dem chinesischen Festland durch diesen symbolischen Akt nicht unbedingt mehr Informationen zur Verfügung stehen.
Von Mark Siemons, Peking, www.faz.net
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Internationaler Flugverband beziffert Schaden.
21.4.2010 von Michael.

Flugverbote kosten Airlines Milliarden.
Das Flugverbot nach dem Vulkanausbruch auf Island hat die Fluggesellschaften nach eigener Schätzung bis Dienstag rund 1,7 Milliarden Dollar Umsatz gekostet. Diese Zahl nannte der Generaldirektor der Internationalen Luftfahrtvereinigung IATA, Giovanni Bisignani. An den drei Tagen mit den meisten Ausfällen - Samstag bis Montag - seien den Unternehmen täglich rund 400 Millionen Dollar Einnahmen verloren gegangen.
Die Behinderungen hätten sogar das Flugverbot in den USA nach den Anschlägen vom 11. September 2001 in den Schatten gestellt. Damals war der dortige Luftraum drei Tage lang geschlossen.Wegen der insgesamt schwierigen Lage rechnet er für die Flugunternehmen in Europa in diesem Jahr mit einem Verlust von 2,2 Milliarden Dollar.
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Nach Prügel-Vorwürfen - Bischof Mixa bittet um Verzeihung
20.4.2010 von Michael.

Er zeigt Reue!
Nachdem der Augsburger Bischof Walter Mixa am Wochenende zugab, dass er Kindern auch mal „Watschn“ gegeben habe, bedauerte er jetzt sein Fehlverhalten. Bei einer Sitzung des Priesterrats seiner Diözese am Montagabend sagte er: „Es tut mir im Herzen weh und leid, dass ich vielen Menschen Kummer bereitet habe. Ich bitte um Verzeihung.“
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Merkel: Schärfere Regeln gegen Atomschmuggel
13.4.2010 von Michael.

Atomgipfel: Mehr Kontrolle über radioaktives MaterialDie atomare Gefahr lauert überall: Radioaktives Material etwa aus Krankenhäusern darf nicht in die Hände von Terroristen fallen, sagt Kanzlerin Merkel auf dem Atomgipfel in den USA. Derweil zeigt sich China bereit, Sanktionen gegen Iran vorzubereiten.
Auf dem Atomgipfel in Washington hat die Bundeskanzlerin darauf gedrungen, nicht nur über die Weiterverbreitung von Atomwaffen zu reden, sondern auch über die Sicherung schwach radioaktiver Abfälle.
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Mobilfunk - Umweltschützer warnen vor heftigem Elektrosmog
12.4.2010 von Michael.

www.geobiologe-vermeulen.deDie Nutzung der neuen Mobilfunkfrequenzen dürfte nach Angaben des Umweltverbandes BUND zu erhöhten Elektrosmog-Belastungen führen. Die gesundheitlichen Langzeitwirkungen der Mobilfunkstrahlung sei noch nicht ausreichend erforscht, warnen die Umweltschützer. Zudem kann es zu Störungen beim Fernsehempfang kommen.
Vor der Versteigerung neuer Funkfrequenzen in Deutschland an diesem Montag haben Umweltschützer vor einem massiven Ausbau von Mobilfunknetzen gewarnt. Vor allem in ländlichen Regionen, wo es an leistungsfähigen Glasfaserkabeln mangele, sei mit erhöhten Elektrosmog-Belastungen zu rechnen, erklärte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland.
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Die demografische Zeitbombe tickt immer lauter
9.4.2010 von Michael.

Die alternde Gesellschaft in Deutschland stellt den schon jetzt enorm verschuldeten Staat vor enorme Probleme. Denn weniger Erwerbstätige bedeuten für ihn auch weniger Steuern. Das trifft die Bürger massiv: Das Mannheimer Forschungsinstitut Ökonomie und Demografischer Wandel warnt, der Lebensstandard werde ohne Veränderungen innerhalb von 30 Jahren um 30 Prozent sinken.
Vor einem Arbeitskräftemangel in Deutschland ab 2015 warnte vor wenigen Tagen die Unternehmensberatung McKinsey.
Diese Aussage bestätigen Wissenschaftler vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) im Grundsatz. So erwartet Johann Fuchs, IAB-Spezialist für demografische Fragen, dass sich die altersbedingte Verringerung des Arbeitskräfteangebots von Mitte des Jahrzehnts an nicht mehr ausgleichen lässt. „In Ostdeutschland gibt es rein durch die Demografie schon heute ein deutliches Minus, das durch die Abwanderung noch verstärkt wird.“
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Was ist Familie heute?
6.4.2010 von Michael.
www.mpibpc.mpg.de - Familie Bonhoeffer
Sie ist vielfältiger geworden. Und schwieriger. Schon oft wurde sie zum Auslaufmodell erklärt. Dabei bleibt sie für viele unverzichtbar. An Festtagen spürt man das besonders.
WAS WAR FAMILIE FRÜHER?
Doch ja, es gibt ihn noch. Den Familienvorstand alter Schule, wie ihn beispielsweise Thomas Mann in den Buddenbrooks mustergültig beschrieb. Louis van Gaal, der Trainer des FC Bayern, ist einer von ihnen: Er lässt sich von seinen Töchtern mit Sie anreden. Und findet das ganz normal, schließlich sei er eine Respektsperson. Den meisten von uns erscheint das nicht ganz so normal, es kommt im Gegenteil ziemlich überholt daher. Schließlich ist Familie weniger mit der Vorstellung einer Herrschafts- denn mit einer Liebesbeziehung verbunden.
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Schutz vor Staatsanwaltschaft - Ministerin will Pressefreiheit stärken
3.4.2010 von Michael.

Journalisten und deren Informanten sollen künftig offenbar besser geschützt werden. Das sieht ein Gesetzentwurf von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger vor, berichtet die “Welt am Sonntag”.
Mit einem “Gesetz zur Stärkung der Pressefreiheit”, das der Zeitung vorliege, solle sichergestellt werden, dass Journalisten bei Veröffentlichungen von zugespieltem Material nicht mehr wegen Beihilfe zum Geheimnisverrat verfolgt werden. Außerdem würden die Regelungen über Beschlagnahmungen bei Journalisten verschärft.
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2.4.10 Warum feiern wir Karfreitag?
2.4.2010 von Michael.

www.atlas.emk.de
Das christliche Osterfest beschert uns vier freie Tage am Stück. Mit dem kecken Osterhasen, der am Sonntag durch Gärten und Wohnungen hoppelt, hat das allerdings gar nichts zu tun. Vor dem fröhlichen Osterfest steht noch der Karfreitag, der einen traurigen Anlass hat:
Nach dem Glauben der Christen wurde Jesus an diesem Tag gefoltert und am Kreuz getötet. Diese Hinrichtung in Jerusalem passierte nach einem Urteil des römischen Statthalters Pontius Pilatus. In der kirchlichen Tradition wird der Karfreitag als Tag des Leidens und Klagens wahrgenommen. In den Gottesdienstes wird die Leidensgeschichte verlesen und die Gläubigen ziehen an dem Kreuz vorbei.
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Nina Kunzendorf im Gespräch - Scientology - eine ”faschistoide Welt”
1.4.2010 von Michael.

Schauspielerin Nina Kunzendorf über Persönlichkeitstests, perfide Scientology-Regeln und ihre TV-Rolle als Sekten-Angehörige.
sueddeutsche.de: In Bis nichts mehr bleibt, einem Film über Scientology, spielen Sie eine sogenannte Ethikoffizierin der dubiosen Organisation. Sind Sie persönlich schon von Scientologen angesprochen worden?
Nina Kunzendorf: Als ich in den neunziger Jahren an der Hamburger Schauspielschule studiert habe, standen die da immer herum und haben Zettel verteilt. Aber ich habe denen das Papier wieder in die Hand gedrückt. Ich wusste nur, dass man mit denen möglichst nichts zu tun haben sollte. Wie perfide das im Detail ist und was für eine Dimension das hat, hab ich erst bei der Vorbereitung auf diesen Film erfahren.
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