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Archive für Mai 2010
Bundespräsident Köhler tritt zurück
31.5.2010 von Michael.

nachrichten.t-online.de (Foto: ddp)
Bundespräsident Horst Köhler hat auf einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz seinen Rücktritt erklärt.
Er reagiert damit auf die Debatte nach seinen umstrittenen Afghanistan-Äußerungen. Die Unterstellung, er habe einen grundgesetzwidrigen Einsatz der Bundeswehr zur Sicherung von Wirtschaftsinteressen befürwortet, entbehre jeder Rechtfertigung, sagte Köhler. Sie zeuge von mangelndem Respekt für das Amt.
Köhler ist der erste Bundespräsident, der vorzeitig und mit sofortiger Wirkung zurücktritt. Bislang hatte nur Heinrich Lübke im Jahr 1968 seinen Amtsverzicht erklärt - er blieb aber bis zum Ende seiner Amtszeit im Jahr 1969 Bundespräsident.
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DIW-Chef erwartet schon bald Rente mit 70
29.5.2010 von Michael.

Die EU-Kommission empfiehlt eine deutliche Anhebung des Renteneintrittsalters.
Die Grenze müsse von jetzt 65 auf 70 Jahre angehoben werde. “Das ist die bittere Wahrheit,” sagt dazu DIW-Chef Zimmermann. Er vermutet, dass die Anhebung bald kommen werde, denn die Menschen sind gesünder und werden älter.
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) unterstützt die Empfehlung der EU-Kommission, die Lebensarbeitszeit schrittweise bis 2060 auf 70 Jahre anzuheben. „Das ist schlicht die bittere Wahrheit“, sagte DIW-Präsident Klaus Zimmermann der „Saarbrücker Zeitung“.
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Die größten Imagedesaster der Wirtschaft
26.5.2010 von Michael.

Stern-Reporter Gerd Heidemann präsentiert 1983
die “garantiert echten” Hitler-Tagebücher. www.guten-morgen-hamburg.de
Bildserie
Große Konzerne sind bestrebt, ihre größten Pannen geheim zu halten. Das gelingt nicht immer. Und wenn nicht, dann hängen sie den Unternehmen oft ewig an. Einige Fälle haben schwerwiegende Folgen, andere sind lustig. Hier eine Auswahl.
von Isabel Gomez und Lars Berg, www.ftd.de
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AC Mailand - Gazprom vor 180-Millionen-Deal
25.5.2010 von Michael.

www.dietiwag.orgLaut „Gazzetta dello Sport“ steht Russlands Versorger Gazprom vor einem Einstieg beim AC Mailand: Kanpp 200 Millionen Euro sollen den Russen bis zu 30 Prozent der Milan-Anteile wert sein.
Der russische Gaskonzern Gazprom soll nach Angaben der „Gazzetta dello Sport“ als Großaktionär beim italienischen Fußball-Erstligisten AC Mailand einsteigen. Wie die Sporttageszeitung am Dienstag berichtete, sollen die Russen für 150 bis 180 Millionen Euro rund 25 bis 30 Prozent der Milan-Anteile übernehmen. Das Geschäft stünde unmittelbar vor dem Abschluss.
Mit der Geldspritze aus Moskau wolle der zuletzt erfolglose Club des italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi wieder in die europäische Spitze zurückkehren. Mit Hilfe der russischen Millionen könne Milan nun den lange umworbenen Stürmer Edin Dzeko vom VfL Wolfsburg verpflichten, für den der Bundesligist eine Ablösesumme von 40 Millionen Euro verlange, berichtete die „Gazzetta“.
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Verhaltensökonomie - Die Stunde der Verführer
19.5.2010 von Michael.

Die alte ökonomische Theorie beruht auf einem falschen Menschenbild
– und ist daher oft fehlgeleitet, meinen viele Ökonomen. Der “Homo oeconomicus” hat ausgedient. Richard Thaler hat den Draht nach oben. Der 64-Jährige ist einer der weltweit führenden Verhaltensökonomen – neuerdings berät er auch die Wirtschaftsexperten des mächtigsten Mannes der Welt, US-Präsident Barack Obama. Auch die britischen Konservativen, die in London die neue Regierung führen, haben dem Professor der Universität von Chicago einen Beraterposten versprochen.
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Thaler steht an der Spitze einer wirtschaftspolitischen Revolution. 20 Jahre lang haben verhaltensorientierte Volkswirte die ökonomische Theorie vom Kopf auf die Füße gestellt. Jetzt nehmen sie sich die praktische Wirtschaftspolitik vor.
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Geplantes Atommülllager Gorleben - Wo die Industrie ihren Atommüll verklappen will
17.5.2010 von Michael.

Wird der Salzstock von Gorleben Deutschlands Atommülldeponie?
Nach zehn Jahren Pause soll die geologische Erkundung jetzt weitergehen. SPIEGEL ONLINE hat sich unter Tage umgesehen - der Weg zu einem Endlager dürfte noch lang und teuer werden.
Kompromissbereitschaft ist von dem grauhaarigen Herrn am Stacheldrahtzaun kaum zu erwarten. “Ich habe mich von Anfang an dagegen gewehrt”, sagt Andreas Graf von Bernstorff ruhig, aber bestimmt. Mehr als drei Jahrzehnte kämpft der Chef des Schlosses Gartow in Niedersachsen nun schon seinen Kampf. Der gelernte Forstwirt hadert damit, dass im Salzstock von Gorleben eines Tages Atommüll vergraben werden könnte. Und weil Bernstorff neben dem Kiefernwald direkt am Erkundungsbergwerk auch riesige Salzlager im Boden gehören, spielt der Mann im Cordjackett für die Zukunft des umstrittenen Projekts eine wichtige Rolle. Er ist einer der Organisatoren des Widerstands.
von Christoph Seidler, www.spiegel.de
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Massenmedien und Manipulation
15.5.2010 von Michael.

www.tr3nd-news.de
Die Massenmedien sind das wichtigste Werkzeug der herrschenden Elite um die Massen zu manipulieren. Sie formen Meinungen und Einstellungen und definieren was in unserer Gesellschaft als „normal“ gilt. Dieser Artikel konzentriert sich auf die Arbeit der Massenmedien im Hinblick auf die Theorien großer Denker, ihrer Machtstruktur und welche Manipulationstechniken angewendet werden.
Massenmedien sind konzipiert worden, um eine höchstmögliche Zahl von Menschen zu erreichen. Zu Massenmedien zähen das Fernsehen, Radio, Zeitungen, Magazine, Bücher, Musik CDs, Filme, Video- Spiele und das Internet. Viele Studien sind im letzten Jahrhundert durchgeführt worden, die die Wirkung von Massenmedien auf die Bevölkerung untersucht haben, um bestmögliche Techniken zur Beeinflussung derselben herauszufinden. Aus diesen Studien enstand die Kommunikationswissenschaft, die in den Feldern Marketing, PR und Politik Anwendung findet.
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Abendmahl spaltet Ökumene - Missbrauch überlagert Kirchentag
12.5.2010 von Michael.

Der Evangelische Kirchentag 2007, www.focus.de
In München beginnt der Ökumenische Kirchentag, der von den Missbrauchsskandalen überschattet wird. Streit gibt es zwischen Katholiken und Protestanten über das Abendmahl, das die katholische Kirche nicht gemeinsam feiern will.Der zweite Ökumenische Kirchentag in München soll den christlichen Kirchen neuen Auftrieb geben und ein deutliches Zeichen der Gemeinsamkeit aussenden. Nach Missbrauchsskandal und der Vertrauenskrise in der katholischen Kirche wollen die Christen beider Konfessionen nun ein starkes Zeichen des gemeinsamen Glaubens setzen.
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Steuerschätzer erwarten 39-Milliarden-Euro-Lücke
6.5.2010 von Michael.

www.presseportal.de
Die Steuerschätzer rechnen in den nächsten Jahren mit Ausfällen in Milliardenhöhe.
Bis 2013 dürften Bund, Länder und Gemeinden rund 39 Milliarden Euro weniger in der Kasse haben als bisher angenommen. “Dies beschreibt das Ausmaß der Finanzkrise”, sagte Finanzminister Schäuble. Der befürchtete Rückschlag für die schwarz-gelbe Koalition ist jetzt amtlich: Bund, Länder und Gemeinden müssen sich in den nächsten Jahren auf deutlich geringere Steuereinnahmen einstellen und den Spardruck damit kräftig erhöhen. Bis Ende 2013 fließen 38,9 Milliarden Euro weniger in die Staatskassen als bisher eingeplant. Das teilte das Bundesfinanzministerium in Berlin nach Abschluss der Beratungen des Steuerschätzerkreises mit.
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Rund 800 Gäste kommen - Kohl feiert Geburtstag
5.5.2010 von Michael.

Zu seinem 80. Geburtstag steht der ehemalige Bundeskanzler Kohl vor einem regelrechten Kraftakt: Seine Heimatstadt Ludwigshafen ehrt ihn mit einem Empfang, der etwas länger dauern könnte. Bei einem Festakt in Ludwigshafen haben rund 800 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft nachträglich den 80. Geburtstag von Altkanzler Helmut Kohl gefeiert. Neben Bundespräsident Horst Köhler und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) waren amtierende und ehemalige Bundesminister, Ministerpräsidenten und politische Weggefährten Kohls aus dem Ausland gekommen. Die Laudatio wollte der frühere Bundespräsident Roman Herzog halten. Auch eine Ansprache von Merkel und Dankesworte von Kohl waren geplant.
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E-Gipfel in Berlin - Die Hürden zum Elektro-Zeitalter
4.5.2010 von Michael.

Die Autoindustrie steht vor einem gewaltigen Umbruch. Die Bedeutung des Verbrennungsmotors wird sinken. Die Zukunft gehört strombetriebenen Autos. FTD.de zeigt die technologischen Probleme auf dem Weg in die neue Ära. Seit mehr als 100 Jahren wartet der Elektromotor schon auf seinen Durchbruch. Autobauer, Stromversorger und Politiker beschwören immer wieder Deutschlands Führungsanspruch bei diesem Thema, wie jetzt beim Elektro-Gipfel in Berlin. Während Experten in Europa der Praxis auf Jahre hinaus keinen durchschlagenden Erfolg sehen, könnte es in China, einem der wichtigsten Absatzmärkte der deutschen Fahrzeughersteller, viel schneller gehen: Das Land mit dem boomenden Pkw-Markt will der Autokonkurrenz aus aller Welt bei der Elektromobilität bald den Rang ablaufen.
Von Gregor Haake und Annette Berge, www.ftd.de
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Bombe am Times Square - New Yorker Polizei fehlt jede Spur zu den Taliban
3.5.2010 von Michael.

Im Internet brüsten sich angebliche Vertreter der Taliban mit dem Anschlagsversuch am Times Square, doch die New Yorker Polizei dementiert. Es gebe für eine Verwicklung der Islamisten keine Hinweise. Gesucht wird nach einem weißen Mann Mitte 40. Schlüssel zur Identifizierung könnten Überwachungsvideos sein.
Die Spur des möglichen Autobombers vom Times Square führt nach Angaben des New Yorker Polizeichefs Ray Kelly in den ländlichen Nachbarstaat Pennsylvania – und nicht nach Pakistan. Für die Behauptung der pakistanischen Talibangruppe Tehrik-e-Taliban Pakistan (TTP), hinter dem fehlgeschlagenen Bombenanschlag in New Yorks Theaterdistrikt zu stehen, gebe es bisher keine Anhaltspunkte, sagte Kelly.
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Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko - Ölpest immer bedrohlicher
1.5.2010 von Michael.

www.naturschutz-nein-danke.org
Die US-Behörden müssen zurzeit tatenlos zusehen, wie das Öl aus der defekten Bohrplattform vor Louisiana ungehindert ins Meer fließt. Zehn Tage nach der Explosion der Bohrinsel “Deepwater Horizon” blockiert hoher Wellengang alle Bemühungen, den inzwischen 210 mal 112 Kilometer großen Ölteppich einzudämmen. Notstand jetzt auch in Alabama und Missisippi.
Wegen des heftigen Südwinds wird erwartet, dass das Öl bis Montag auch die Küsten der US-Staaten Mississippi, Alabama und Florida erreicht. “Die nächsten Tage werden kritisch”, sagte der Gouverneur von Louisiana, Bobby Jindal. Die teerig-klebrige Substanz bedroht hunderte von Fisch-, Vogel- und anderen Arten. Die US-Ratingagentur Fitch bezifferte den wirtschaftlichen Schaden auf zwei bis drei Milliarden Dollar (1,5 bis 2,2 Milliarden Euro).
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