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- 6.2.2012: Die Angst vor der muslimischen "Paralleljustiz"
- 4.2.2012: Ein Dokumentationsfilm über meinen Lieblingsdichter Theodor Storm!
- 3.2.2012: Facebook-Börsengang: Das 50-Milliarden-Netzwerk
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Archiv der Kategorie Medienspiegel
Altern in Gemeinschaft - Bahr will Pflege-WGs kräftig fördern
8.2.2012 von Michael.

Gesundheitsminister Bahr will Wohngemeinschaften ihr Studenten-Image nehmen und Pflege-WGs mit Millionenzuschüssen fördern.
Laut “Bild” könnte eine Vierer-WG so mit 20.000 Euro bezuschusst werden.
Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) will die Gründung von Wohngemeinschaften pflegebedürftiger Patienten finanziell fördern. Für solche Pflege-WGs würden jeweils Tausende Euro bereitgestellt, sagte er der “Bild”-Zeitung. In einer WG mit vier Bewohnern könnten demnach an Sach- und Geldleistungen in Pflegestufe 1 bis zu 3400 Euro pro Monat zur Verfügung stehen.
“Die Menschen wollen so lange wie möglich in ihrem häuslichen Umfeld bleiben. Deshalb sind neue Wohnformen für Pflegebedürftige, die noch keine Rund-um-die-Uhr-Betreuung brauchen, gefragt. Das ist eine Alternative zwischen Pflege zu Hause und Heim”, sagte Bahr.
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Minus 28 Grad und weniger - Kältewelle fordert schon über 300 Tote
7.2.2012 von Michael.
Foto: Mi.St.
Schnee, Eis und Überflutungen halten Europa in Atem.
Die Schifffahrt auf verkehrswichtigen Flüssen und Kanälen kommt zusehends zum Erliegen. Die Feuerwehr warnt vor dem Umgang mit Metallgegenständen.
Der Eiswinter 2012 wird immer bedrohlicher: Etwa 300 Menschen starben bisher in der Kälte. Allein in Polen erfroren in der Nacht neun Menschen. Auch Südeuropa macht die ungewöhnliche Kälte zu schaffen: In Italien starben Schätzungen zufolge bislang zehn Menschen. In Rom und zahlreichen anderen Städten blieben Schulen und Behörden geschlossen. Auf Mallorca wurden die tiefsten Temperaturen seit 40 Jahren registriert. Auch in Deutschland ist es weiter bitterkalt. In Ueckermünde in Mecklenburg-Vorpommern wurden in der Nacht minus 28,7 Grad gemessen.
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Die Angst vor der muslimischen “Paralleljustiz”
6.2.2012 von Michael.

“Einigkeit und Recht und Freiheit……
Der Justizminister von Rheinland-Pfalz hat mit seiner Äußerung zu islamischen Schiedsgerichten eine heftige Debatte ausgelöst.
Die Scharia wird in Deutschland bereits angewandt. Es waren nur wenige Sätze, mit denen sich der rheinland-pfälzische Justizminister Jochen Hartloff in den Mittelpunkt der deutschen Islam-Debatte katapultierte.
Im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst hatte der SPD-Politiker verlauten lassen, er halte islamische Schiedsgerichte in Deutschland grundsätzlich für zulässig, solange sie sich rechtsstaatlichen Prinzipien unterwürfen und ausschließlich in zivilrechtlichen Angelegenheiten wie Erb- und Familienstreitigkeiten tätig würden.
“Steinzeit werden wir nicht tolerieren”
Dass dabei die Scharia – das Gesetz, das nach muslimischem Glauben alle Bereiche des religiösen, staatlichen und zwischenmenschlichen Lebens regelt – eine wichtige Rolle spielen würde, muss Hartloff wohl klar gewesen sein, schob er in der „B.Z.“ doch plakativ hinterher: „Steinzeit werden wir nicht tolerieren.“
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Facebook-Börsengang: Das 50-Milliarden-Netzwerk
3.2.2012 von Michael.

Facebook geht an die Börse.
Doch ist das Netzwerk wirklich 50 Milliarden Dollar wert? Und kommen auch Privatanleger an Aktien? Das Wichtigste zum Börsengang des Jahres. Die Börse wird blau: Facebook hat die Unterlagen für einen Börsengang eingereicht. Das soziale Netzwerk strebt eine Bewertung von mehr als 50 Milliarden Dollar an und würde sich damit auf einen Schlag in die erste Liga der börsennotierten US-Unternehmen katapultieren. Schon zum Start wäre Facebook mehr wert als Konzerne wie BMW, Daimler oder Bayer. Werden die von Analysten geschätzten 100 Milliarden Dollar erreicht, wäre es sogar so viel wert wie die Deutsche Telekom (37 Milliarden), der Energieriese Eon (33 Milliarden) und die Deutsche Bank (31 Milliarden) zusammen.
Von Christoph Fröhlich und Martin Hintze www.stern.de
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Fleisch kranker Tiere im Handel - Rinderseuche Botulismus
2.2.2012 von Michael.

Frontal21 über eine rätselhafte Rinderkrankheit, ratlose Behörden und ahnungslose Verbraucher.
In deutschen Rinderställen geschieht Unheimliches. Kühe mit Schaum vorm Maul, eingeknickten Hinterläufen, Lähmungen. Immer öfter erkranken ganze Kuhherden an einer Krankheit, deren Ursachen keiner genau kennt und deren Folgen deshalb umstritten sind - “Chronischer Botulismus”.
Viele Tiere sterben qualvoll. Trotzdem landen beim Verbraucher Milch und Fleisch aus kranken Herden auf dem Tisch. Einige Wissenschaftler warnen, dass sich auch Menschen anstecken könnten. Professor Dirk Dressler von der Medizinischen Hochschule Hannover erklärt die Umstände der rästelhaften Rinderkrankheit Botulismus. Von der Krankheit seien viele Landwirte betroffen, doch die “Behörden reagieren hilflos”. Dressler fordert die Durchsetzung von vorhandenen Regelungen: “Wir kennen die Gefahren bisher nicht, aber es gibt eine ganz einfache Regel in der Lebensmittelwirtschaft: Tierprodukte von kranken Tieren dürfen nicht in die Lebensmittelkette kommen.”
von Andreas Rummel und Christian Rohde frontal21.zdf.de
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Tod der kleinen Chantal: Hamburger Jugendamt gerät ins Visier der Ermittler
1.2.2012 von Michael.
Synonyme für Mitgefühl
Anstand, Anteilnahme, Einfühlungsvermögen, Freundlichkeit, Großzügigkeit, Humanität, Menschlichkeit, Milde, Mitgefühl, Nächstenliebe, Rücksichtnahme, Sympathie, Toleranz, Verständnis!
———————
Wie kommt eine Behörde dazu, eine Elfjährige an drogenabhängige Pflegeeltern zu vermitteln?
Der Fall der toten Chantal sorgt in Hamburg für Entsetzen. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen das zuständige Jugendamt und einen Betreuungsverein. Die Hamburger Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen zum Tod des an einer Methadon-Vergiftung gestorbenen Mädchens Chantal auf das zuständige Jugendamt und den Betreuungsverein ausgeweitet. Es laufe ein Verfahren wegen des Verdachts der Verletzung der Fürsorgepflicht, sagte ein Sprecher der Anklagebehörde am Dienstag. Dieses richte sich nicht gegen bestimmte Beschuldigte, sondern gegen Unbekannt. Am Dienstag durchsuchten Polizisten und ein Staatsanwalt die Räume des Amts und des Vereins. Im Jugendamt sicherten sie demnach Kopien von 14 Akten zu dem Fall.
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Schwaches Weihnachtsgeschäft - Dezember enttäuscht Händler
31.1.2012 von Michael.

Das Weihnachtsgeschäft fällt für den Einzelhandel schlechter aus als erwartet.
Dennoch startet die Branche zuversichtlich ins neue Jahr: Das Konsumklima in Deutschland gibt Anlass zur Hoffnung.
Die deutschen Einzelhändler haben im Dezember unerwartet weniger eingenommen als im Monat zuvor. Sie hatten 1,7 Prozent weniger in den Kassen als im November, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Preisbereinigt (real) belief sich das Minus auf 1,4 Prozent. Analysten hatten hier im Schnitt einen Anstieg von 0,9 Prozent erwartet, nachdem es im November einen Rückgang in einem ähnlichen Umfang gegeben hatte.
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Altbischof Huber kritisiert durchgeplante Kindheit
30.1.2012 von Michael.

Kinder leiden nach Ansicht des evangelischen Altbischofs Wolfgang Huber unter einem zunehmend durchgeplanten Alltag.
„Das Leben von Kindern darf nicht von Anfang an auf ihren Gebrauchswert reduziert werden“, forderte der frühere Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland im evangelischen Monatsmagazin „chrismon“ (Februar-Ausgabe). Wenn Kinder nur deshalb gefördert würden, damit es später mehr Facharbeiter gebe, sei das eine „unerträglich ökonomische Reduktion des Menschen“.
Der Berliner Altbischof sagte, er möge das Wort Ehrgeiz nicht. „Ich kann nicht überhören, dass in dem Wort Ehrgeiz das Wort Geiz steckt.“ Für ihn gelte ein Satz seines älteren Bruders: „Es kommt nicht darauf an, dass du besser bist. Es kommt darauf an, dass du gut bist.“
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Davos sucht verzweifelt nach den guten Kapitalisten
29.1.2012 von Michael.

Die Systemkritik ist beim Weltwirtschaftsforum in Davos salonfähig geworden.
Doch große Reformen wird es so schnell nicht geben. Das hatte es in den vergangenen zehn Jahren nicht gegeben und wohl auch nie zuvor: Die erste Rednerin zum Start des Davoser Weltwirtschaftsforums war nicht nur eine Frau, sondern auch noch eine Gewerkschafterin.
Und sie lud verbal so kräftig durch, dass die Manager neben ihr auf dem Podium die Hände in den Ledersessel krallten: „Wir haben den moralischen Kompass verloren“, sagte die Australierin Sharan Burrow, die Generalsekretärin der Internationalen Gewerkschaftsföderation (ITUC). Und sie zeichnete eine klare Frontlinie: „Die Realwirtschaft stehe bitte auf, der Finanzsektor killt euch.“
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Holocaust-Gedenkstunde - Das unheimliche Klicken der Kameras im Bundestag
27.1.2012 von Michael.

Junge aus dem Warschauer Ghetto, Mai 1943 Warschau
Quelle: Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz
Ein bewegender Moment: Marcel Reich-Ranicki spricht im Bundestag.
Als Zeitzeuge und Überlebender beschreibt er die Deportation der Bewohner des Warschauer Ghettos. Morgens um sechs beginnt die Vorbereitung. Sprengstoffhunde der Polizei gehen durch die Bankreihen des Bundestags. “Das machen die bei solchen Veranstaltungen immer”, sagt eine Saaldienerin des Bundestags. “Bei normalen Sitzungen nicht.”
So fängt also der 27. Januar 2012 an, der 67. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz. Um neun beginnt die Gedenkstunde des Deutschen Bundestags zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus.
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Tierschützer kritisieren neue EU-Tierschutzstrategie
27.1.2012 von Michael.

Nach Veröffentlichung der neuen EU-Tierschutzstrategie haben sich Tierschützer enttäuscht über die Pläne Brüssels gezeigt. Problematiken im Bereich Tiertransporte, Wildtiere, Tierversuche und Klonen würden in der Strategie gar nicht erst erwähnt. Während die Strategie für 2007 bis 2012 noch konkrete EU-Gesetzesvorhaben mit sich brachte, seien diese in Zukunft nicht vorgesehen. Lediglich mit dem für 2014 angekündigten EU-Tierschutzrahmengesetz könnten die Defizite teilweise aufgefangen werden.
“Die EU ist nicht länger der Motor des europäischen Tierschutzes”, so Marlene Wartenberg, Leiterin des Europabüros der Organisation Vier Pfoten in Brüssel. EU-Kommissar John Dalli signalisiere mit der neuen Strategie einen Rückzug der EU aus dem europäischen Tierschutz. Verantwortlich sind ab 2014 verstärkt die Mitgliedstaaten. Dies werde vor allem in den südlichen und östlichen EU-Staaten zu Lasten der Tiere gehen.
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Schöne Ober-Piratin Marina Weisband geht von Bord
26.1.2012 von Michael.

Die „Piraten“ verlieren eine ihre wichtigsten Gallionsfiguren: Bundesgeschäftsführerin Marina Weisband will sich aus dem Bundesvorstand zurückziehen.
Sie wolle ihr Diplom in Psychologie machen und sich nicht auf die „gefährliche Schiene des Berufspolitikers“ begeben.
Es ist ein Schlag für die Partei der Piraten. Geschäfstführerin Marina Weisband trägt sich mit dem Gedanken, nicht erneut für den Vorstand zu kandidieren. „Ich werde im nächsten Jahr aktiv bei den Piraten mitarbeiten und unsere Politik und unsere Vision mitgestalten. Zu den Dingen, über die ich mir unsicher bin, gehört, ob ich das als Bundesvorstand tun werde“, schreibt die 24-Jährige auf der Homepage der Piraten. Der nächste Parteitag finde am 28. und 29. April in Neumünster statt.
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Davos-Chef zweifelt am Kapitalismus
25.1.2012 von Michael.

“Die Exzesse im Finanzsystem” lassen den Chef des Weltwirtschaftsforums in Davos am Kapitalismus zweifeln.
Er fordert eine Neuausrichtung der Märkte und lud die Occupy-Bewegung zu dem Forum ein.
Der Chef des Weltwirtschaftsforums von Davos, Klaus Schwab, zweifelt angesichts der anhaltenden Turbulenzen im Finanzsystem am Kapitalismus. “Man kann durchaus sagen, dass das kapitalistische System in seiner jetzigen Form nicht mehr in die heutige Welt passt”, sagte Schwab der “Financial Times Deutschland”.
In dem Schweizer Skiort kommen ab heute rund 2.600 Regierungschefs, Geschäftsführer und andere Würdenträger zusammen, um über die globalen wirtschaftlichen Herausforderungen zu beraten - so viele wie nie zuvor. Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnet heute mit einer Rede das Forum.
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Gottschalk Live verkommt zur Dauerwerbesendung
25.1.2012 von Michael.

Eine Märchenstunde
Essen. Enttäuschende “Gottschalk Live”-Sendung: Thomas Gottschalks erste Liveshow in der ARD verkam regelrecht zur Dauerwerbesendung.
Auch der Entertainer selbst wirkte unkonzentriert und fahrig. Die ARD hat so nichts gewonnen. Nur das ZDF verloren.
Die Erwartungen waren so groß wie bei einem Millionentransfer beim Fußball, als Ex-Mainzelmann Thomas Gottschalk am Montag, 19.20 Uhr, seinen Dienst in der ARD antrat. Immerhin war der lange Blonde jahrzehntelang das Gesicht von Europas erfolgreichster Fernsehshow „Wetten, dass..?“ Umso mehr enttäuschte der 61-jährige Novize beim Debüt von „Gottschalk Live“ im Ersten – nicht nur wegen reichlicher Werbe-Unterbrechungen.
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FDP-Abgeordneter ruft zu Medienboykott auf
24.1.2012 von Michael.

Karikatur: Kostas Koufogiorgos
Der Schuldige am schlechten Ansehen der FDP ist gefunden, zumindest für den FDP-Abgeordneten Joachim Günther.
Er geißelt die Presse und fordert einen Boykott. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Joachim Günther ruft seine Fraktionskollegen dazu auf, Zeitungen abzubestellen und Radio- und Fernsehsender nicht mehr einzuschalten. Er wolle damit gegen eine von ihm vermutete Medienkampagne gegen seine Partei vorgehen, berichtet die in Dresden erscheinende “Sächsiche Zeitung”. Der frühere Parlamentarische Staatssekretär im Bauministerium und sächsische Landesvorsitzende schreibe in einem Rundbrief an alle FDP-Bundestagabgeordneten und eine Reihe von Parlamentskollegen der Union, es sei an der Zeit, „dass wir als Liberale das Spiel beenden, das uns die Presse deutschlandweit seit Monaten aufzwingt“.
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Roboter-Ethik “Bald sind sie überall”
23.1.2012 von Michael.

Der britische Informatik-Professor und Ethiker Noel Sharkey erklärt, welche Probleme einer Gesellschaft voller Roboter blühen.
DIE ZEIT: Mister Sharkey, Sie sagten einmal, Roboter seien so dumm wie programmierbare Waschmaschinen. Brauchen Waschmaschinen eine Ethik?
Noel Sharkey: Man muss zwei Aspekte der Roboterethik unterscheiden. Da wäre zum einen das fiktive Szenario, das Philosophen seit Langem beschäftigt: Welche Rechte hätte eine Maschine mit menschlicher Intelligenz? Der deutlich wichtigere Aspekt ist aber die Ethik bereits existierender Roboter. Dabei spielt keine Rolle, wie schlau die nun wirklich sind.
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DIE ZEIT: Bisher stehen Roboter doch fast nur in Fabriken. Meinen Sie, das wird sich ändern?
Sharkey: Ja, schon in den nächsten 10 bis 15 Jahren werden wir sie überall sehen: als Pfleger, Kindergärtner, Polizisten – und natürlich als Sexspielzeug. Als Roboterethiker will ich auf die damit verbundenen Probleme hinweisen, um Hersteller, Programmierer, Anwälte und Politiker zu einer Diskussion zu animieren.
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Partnerschaft - Wilde Ehe macht glücklicher als Heirat
20.1.2012 von Michael.

Eine strategische und kurzsichtige Marktwirtschaft: Um so mehr Singlehaushalte, um so mehr Kaufkraft!
Verheiratet oder nicht, Paare sind im Durchschnitt glücklicher und gesünder als Singles. Ein Trauschein bringt da kaum Vorteile.
Auch wilde Ehen machen glücklich – sogar ein bisschen mehr als eine Heirat. Zu diesem Ergebnis sind US-Forscher nach Auswertung eines nationalen Gesundheitsregisters gekommen. Bei beiden Formen des Zusammenlebens relativiere sich das Plus bei Gesundheit und Wohlbefinden gegenüber Singles aber nach der „Honeymoon-Phase“ rasch wieder, schreiben die Forscher im „Journal of Marriage and Family“. Nur eine Auswirkung halte sich: Es gebe weniger Kontakt zu Eltern und Freunden.
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Wulff-Anwalt veröffentlicht Fragen und Antworten - Im Netz nichts Neues
19.1.2012 von Michael.

Wer im Internet nach “http://pdf.redeker.de” sucht, findet jetzt die Antworten auf viele Fragen an Bundespräsident Wulff - sechs Wochen nach Beginn der Kredit- und Medienaffäre. Insgesamt 239 Seiten stellte Wulffs Anwalt ins Netz.
Überraschungen oder neue Enthüllungen? Fehlanzeige. Doch aus den Schlagzeilen ist Wulff damit noch nicht.
Überraschungen oder neue Enthüllungen finden sich nicht auf den 239 Seiten mit Medienanfragen und den Antworten, die Anwalt Gernot Lehr im Auftrag von Bundespräsident Christian Wulff schriftlich gab. Das meiste davon ist bereits veröffentlicht. Es geht um Einzelheiten zu Wulffs Privatkredit für sein Eigenheim im niedersächsischen Großburgwedel. Es geht um die Ablösung durch einen günstigen Bank-Kredit von der BW Bank - der Hausbank von Porsche - für das ehemalige VW-Aufsichtsratsmitglied Wulff.
Von Angela Tesch, MDR, ARD Berlin www.tagesschau.de
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Weltbank warnt: Globaler Wirtschaft droht der Absturz
18.1.2012 von Michael.

Jan Brueghel: Das irdische Paradies
Dramatische Warnung: Laut einer Konjunkturprognose der Weltbank drückt die Schuldenkrise Europa in die Rezession.
Die gesamte Weltwirtschaft könnte abstürzen, warnen die Experten.
Schwaches Wachstum weltweit, Absturz in der Eurozone und selbst die sonst so bärenstärken Schwellenländer lassen Federn: Die Weltbank hat ihre globale Konjunkturprognose wegen der Euro-Krise kräftig gestutzt und warnt sogar vor einem Absturz der gesamten Weltwirtschaft.
Die Eurozone wird dem am Mittwoch in Peking vorgelegten Ausblick zufolge in diesem Jahr in die Rezession rutschen. Weltweit erwartet die Weltbank nur noch ein Wachstum von 2,5 Prozent in diesem und 3,1 Prozent im nächsten Jahr.
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Vorbild soll Stiftung Warentest sein - Westerwelle fordert europäische Ratingagentur
17.1.2012 von Michael.

Die Alternative: www.oekotest.de
Der Druck auf die großen amerikanischen Ratingagenturen nimmt zu.
Außenminister Westerwelle spricht sich für ein europäisches Konkurrenzunternehmen aus, das sich an der Stiftung Warentest orientieren soll. Andere wollen die große Bedeutung von Bonitätsnoten generell nicht länger hinnehmen.
Außenminister Guido Westerwelle (FDP) hat eine europäische Ratingagentur nach dem Vorbild der
unabhängigen Stiftung Warentest gefordert. In einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ erklärte Westerwelle, er werde dazu Gespräche mit seinen europäischen Amtskollegen aufnehmen. Es sei „höchste Zeit“, den anglo-amerikanischen Ratingagenturen mehr Wettbewerb entgegenzusetzen.
Von H. Kafsack, P. Krohn, H. Mußler, M. Schäfers
www.faz.net
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